Joachim Witt - Bayreuth 3 (CD)

Artikelnummer: 8190020

Kategorie: Joachim Witt


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Beschreibung

Tracklist:

1. Dämmerung
2. Ahhh!!!
3. Menschen
4. Wem gehört das Sternenlicht?
5. Schmutz
6. Wo versteckt sich Gott?
7. Abendrot (Duett mit Tilo Wolff / Lacrimosa)
8. Neuland
9. Hundert Leiber
10. Die Macht
11. Tiefenrausch
12. Ich Spreng Den Tag!
13. Tief In Der Tiefe





Nach zwei weniger spektakulären Alben, Eisenherz (2002) und Pop (2004), präsentiert Joachim Witt den dritten Teil seiner Bayreuth-Werkreihe. Bereits auf dem 1998 erschienen Bayreuth 1 und dem zwei Jahre später folgenden Bayreuth 2 hat sich der Musiker intensiv mit dem Werk von Richard Wagner auseinandergesetzt und damit viel Widerspruch provoziert. Und auch auf Bayreuth 3 sorgt er wieder für Zündstoff. Dabei ist die neue Platte ungleich politischer als die ersten beiden Teile der Reihe. Witt beschäftigt sich in den 15 Tracks intensiv mit den Auswirkungen der Globalisierung auf unsere Gesellschaft. Dabei macht er aus seiner Sympathie für Nichtregierungsorganisationen wie ATTAC und ihren Zielen keinen Hehl. Für Witt steht außer Frage, dass sich unsere Gesellschaft entscheidende wandeln muss um auf Dauer zu überleben. Seine Wut auf Gier und ungezügeltes Machtstreben der Politiker artikuliert er in Songs wie "Menschen" oder dem stark hitverdächtigen "Wem gehört das Sternenlicht" mehr als deutlich. Unterstützt von den Silly-Musikern Ritchie Barton (Streicherarrangements), Uwe Hassbecker (Gitarre) und Jäcki Reznicek (Bass) sowie Sängerin Nadja Marie Saeger und Schlagzeuger Carsten Klick läuft Joachim Witt zu großer Form und überzeugt mit gewohnt provokanten Texten und für seine Verhältnisse geradezu eingängigen Melodien, siehe Stücke wie "Schmutz" und "Wo versteckt sich Gott?". Zu den eindeutigen Höhepunkten des Album zählt neben seiner ebenso ungewöhnlichen wie elektrisierenden Zusammenarbeit mit Tilo Wolf von Lacrimosa beim Titel "Abendrot" vor allem seine Interpretation des Songs "Der Turm" aus der Feder von Michelle Leonard (Text) und Kiko Maasbaum (Musik), seiner Verbeugung vor den NS-Widerstandkämpfern Edelweißpiraten. --Norbert Schiegl

Anmerkung:

Es geht das Gerücht, dass Ein gewisser Graf von Unheilig einst eine Joachim-Witt-Scheibe gehört haben und danach beschlossen haben soll, genau diesen Sound machen zu wollen. Das muss eine der Platten aus dem Bayreuth-Zyklus gewesen sein. Zumindest wurde uns das so überliefert. Wenn man in Joachim Witt's Werken noch weiter zurück geht, kann man auch erahnen, woher Rammstein, Megahez und Eisbrecher ihre Inspiration gezogen haben. Damals hieß es noch nicht "neue deutsche Härte", war es aber dennoch.


Band: Joachim Witt
Format: CDs

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